Willkommen am AAM Webportal!

Die österreichischen Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit bei elektronischen Archivsystemen sind vielfältig und schwer zu überblicken. In vielen Unternehmen herrscht daher Unsicherheit bezüglich des Umgangs mit revisionssicher aufzubewahrenden elektronischen Dokumenten. Diese Anforderungen auszuformulieren und für Unternehmen verständlich und vollständig zur Verfügung zu stellen, sind bekannte und bisher ungelöste Probleme.

Deloitte und Pitschek+Partner stellen sich dieser Herausforderung und legen das österreichisches Referenzmodell für technische und rechtliche Aspekte der elektronischen Archivierung, das "Austrian Archiving Model" (kurz AAM), fest. Auf dem AAM Webportal werden die österreichischen Anforderungen und Best Practices identifiziert, zusammengeführt und in Folge bewertet und umfassend beschrieben.

AAM Umfrage 2009/2010 - Video auf Youtube ONLINE

Die AAM Umfrage 2009/2010 ist die erste rein österreichbezogene Marktumfrage zum Thema der elektronischen Archivierung. Hier nun ein kurzer Videoteaser der Veranstaltung am 19. April 2010, bei der die Ergebnisse der Umfrage präsentiert wurden.

Zusammenfassung der AAM Umfrage 2009/2010

Die AAM Umfrage 2009/2010 ist die erste rein österreichbezogene Marktumfrage zum Thema der elektronischen Archivierung. Die Umfrage wurde im Zeitraum Oktober 2009 bis März 2010 durchgeführt.

Hier nun die Top-Ergebnisse kurz von den Autoren (Deloitte, Pitschek+Partner) zusammengefasst (Reihenfolge hat keine Bedeutung).

1 Unternehmen vertrauen auf ihr elektronisches Archivsystem und werfen bereits digitalisierte Papierdokumente weg.
2 Die erwarteten Kosten vor der Einführung und die tatsächlichen Kosten nach der Einführung unterscheiden sich maßgeblich.
3 Es besteht ein Unterschied bezüglich der Auskunfts- und Informationsquellen zum Thema Archivierung zwischen Unternehmen mit bzw. ohne eine bestehende Archivlösung. Unternehmen mit bestehendem Archiv nutzen zumeist interne Quellen, Unternehmen ohne Archiv zumeist externe Quellen.
4 Ein Outsourcing einer elektronischen Archivierungslösung ist für österreichische Unternehmen keine Option. Ebenso bleibt das Thema „Cloud-Computing“ in diesem Bereich im Hintergrund.
5 Mehr als die Hälfte der Unternehmen mit einem elektronischen Archiv setzen mehr als ein Archivsystem ein.
6 Fast alle Unternehmen, die ein Archiv im Einsatz haben, sind damit zufrieden oder sehr zufrieden.
7 Die Gründe für die Einführung eines elektronischen Archivsystems liegen neben der Rechtssicherheit in der Verbesserung der Produktivität sowie in der Absicherung der Vorgänge.
8 In den nächsten 18 Monaten werden eine Vielzahl an Neuprojekten oder Erweiterungen bestehender Archivierungslösungen umgesetzt.
9 Ein unternehmensweites Such- und Berechtigungskonzept über mehrere Archivsysteme hinweg wird kaum implementiert. Es wird jeweils getrennt (technisch wie organisatorisch) in den Archiven gesucht und berechtigt.
10 Die Implementierung von elektronischen Archivsystemen obliegt gänzlich der IT-Abteilung. Die Anforderungen aus den Fachabteilungen nehmen jedoch an Bedeutung zu.

Wir stellen wir Ihnen das gesamte Video der Ergebnispräsentation kostenlos (für registrierte Benutzer) zur Verfügung.

Sie können auch den gesamten Bericht der AAM Umfrage 2009/2010 sowie die Präsentationsunterlagen der Veranstaltung am 19. April 2010 per Download erhalten. Sie müssen jedoch ein registrierter und vom Administrator freigegebener Benutzer des AAM Webportals sein. Die Registrierung ist kostenlos und einfach per ONLINE-Formular möglich.

Falls Sie Fragen zu dem Bericht oder Probleme beim Registrieren haben, kontaktieren Sie uns einfach per ONLINE-Formular.